Gebet

In deine Hände

Himmlischer Vater, ich wünsche mich in deine Hände,

was mir lieb und teuer ist, was mir zu schaffen macht und mich quält.

Du weißt, dass ich mein Leben nicht planen kann,

nicht machen noch vorhersehen kann.

Dennoch bist du in meiner Nähe und hilfst mir weiter.

Manchmal staune ich über den roten Faden in meinem Leben,

über all die Wendungen und Irrungen, und die seltenen geraden Wege.

Bist du es, der mir hier und da begegnet ist, wenn ich nicht mehr weiter wusste,

wenn ich nicht mehr wollte und konnte?

Ja manchmal glaube, ich dass es so kommen musste.

Dass meine Pläne zunichte werden müssen, damit dein Weg ans Ziel führt.

Vielleicht ist es gut so. Das hoffe ich jedenfalls.

Ich weiß, dass Leid und Schmerz nicht spurlos an mir vorübergehen werden,

und dass alles einen Preis hat.

Du aber sagst mir, warum das so ist und zeigst mir einen Weg hindurch.

Wenn ich im finsteren Tal wandere und nicht weiß wohin,

so fürchte ich doch kein Unglück, denn du bist bei mir.

Du kannst mir tragen helfen, was für einen zu schwer ist.

Du kannst mir auf helfen, wenn ich nicht mehr kann.

Ich vertraue dir, auch wenn ich dich nicht in allem verstehe.

Dir befehle ich mich an, bei dir möchte ich ankommen und in deinem Hause wohnen.

Amen.