Alle Artikel mit dem Schlagwort: Vertrauen

Sinkender Petrus

Liebe Gemeinde, in einer alten Geschichte haben Menschen von ihren Erfahrungen berichtet, die sie in einer bedrohlichen Situation, gemacht haben. Es ist sicher nicht alles immer auf uns und unsere heutige Lebenssituation übertragbar, aber ich glaube doch, dass uns die Erfahrungen aus der Vergangenheit dabei helfen können, angesichts heutiger Bedrohungszenarien zu bestehen und dabei den Mut nicht zu verlieren. Vielleicht können sie uns sogar helfen, Mut zu fassen und einen neuen Weg zu finden. Jede Erschütterung, jedes Erschrecken versetzt uns ja nicht nur in Angst, sondern es bewegt uns auch, und bietet die Möglichkeit etwas zu verändern. Dafür steht auch die Geschichte von dem sinkenden Petrus, aus dem Matthäusevangelium. Sie erzählt von einer Krise und von einem Unwetter, von Angst und Erschrecken einerseits, wie von Mut und Tapferkeit andererseits. Und in dem Jünger Petrus führt sie uns einen Menschen zwischen Vertrauen und Zweifel vor Augen, einer der mutig vorangeht, aber der auch schnell wieder an Boden verliert und einbricht. Ich möchte Ihnen die Geschichte in einer freien Nacherzählung vortragen. Jesus hatte ein Wunder vollbracht. Die …

In deine Hände

Himmlischer Vater, ich wünsche mich in deine Hände, was mir lieb und teuer ist, was mir zu schaffen macht und mich quält. Du weißt, dass ich mein Leben nicht planen kann, nicht machen noch vorhersehen kann. Dennoch bist du in meiner Nähe und hilfst mir weiter. Manchmal staune ich über den roten Faden in meinem Leben, über all die Wendungen und Irrungen, und die seltenen geraden Wege. Bist du es, der mir hier und da begegnet ist, wenn ich nicht mehr weiter wusste, wenn ich nicht mehr wollte und konnte? Ja manchmal glaube, ich dass es so kommen musste. Dass meine Pläne zunichte werden müssen, damit dein Weg ans Ziel führt. Vielleicht ist es gut so. Das hoffe ich jedenfalls. Ich weiß, dass Leid und Schmerz nicht spurlos an mir vorübergehen werden, und dass alles einen Preis hat. Du aber sagst mir, warum das so ist und zeigst mir einen Weg hindurch. Wenn ich im finsteren Tal wandere und nicht weiß wohin, so fürchte ich doch kein Unglück, denn du bist bei mir. Du kannst …